Angeln im Winter
Für viele Angler bedeutet der Winter automatisch Winterpause. Raubfische wie Aalrutten, Huchen sind erst in der kalten Jahreszeit richtig aktiv.

Aalrutte, Quappe, Trüsche
Die besten Chancen auf Erfolg hat man im Winter auf Aalrutten. Ab einer Wassertemperatur unter ca. 9°C werden diese so richtig aktiv und beginnen Ihre Laichwanderung. In Flüssen wie zB Donau, Oder aber acuh in Bächen heisst dies, daß sich die besten Angelplätze vor unüberwindbaren Hindernissen befinden. Das sind Wehre und Staumauern. Dort sammeln sich die Aalrutte, in großen Trupps in denen Massenfänge möglich sind. In vielen Alpenseen ist die Aalrutte ebenfalls beheimatet. Dort findet man diese Fische an steil abfallenden Uferhängen in großen Tiefen.
Sobald es dunkel wird, zwischen 17:30 und 18:30 Uhr beginnt die Beisszeit und es geht meist Schlag auf Schlag. Einfache Monaten mit Laufblei, Stopperperle, Wirbel und einem großen Haken der Größe 1/0 - 3/0 an einem kurzen 25cm Vorfach eignen sich besonders. Als Köder lieben die Aalrutten Tauwurm, aber auch Fischfetzen oder kleine Fische wie Grundeln, Lauben oder halbe Rotaugen, wobei hier auch jederzeit ein Zander beissen kann.
Die Fische halten sich üblicherweise in Verstecken zwischen Steinen und Überhängen, meist in Ufernähe auf. Daher ist es auch sinnvoll seine Montage dort zu präsentieren.
Die Aalrutte ist eine Delikatesse, die leider nur im Winter gezielt beangelt werden kann. Es ist daher auf jedenfall empfehlenswert im Winter einige Stunden in diese einfache Angelei zu investieren, da man mit einem hervorragnedem Speisefisch der äußerst grätenarm ist, belohnt wird. Und mit der richtigen Bekleidung wie zB. einem Thermoanzug ist auch die kälte kein allzu großes Problem.
Winter-Zander / Winter-Hecht
Das Angeln auf die großen Winterzander und Winterhechte ist auch sehr vielversprechend. Im Unterschied zur wärmeren Jahreszeit wählt man etwas größere Köder. Der Grund dafür ist, daß die Räuber im Winter mit wenig Energieaufwand versuchen ein Maximum an Energiezufuhr zu erreichen und somit einen größeren Köder bevorzugen. Daraus ergibt sich ebenfalls für das Spinnfischen, den Köder so langsam wie möglich zu bewegen.